Die Europäische Zentralbank (EZB) errichtet bis zum Jahr 2014 auf dem Areal der Großmarkthalle in Frankfurt am Main ihren neuen Sitz. Der Bau entsteht nach den Plänen des Wiener Architekturbüros COOP HIMMELB(L)AU, das 2004 den entsprechenden Architekturwettbewerb für sich entscheiden konnte.
Drei Hauptelemente
Der EZB-Neubau besteht aus drei Hauptelementen: der Großmarkthalle mit neuen baulichen Strukturen im Innenraum, dem Doppel-Büroturm (Hochhaus) mit turmhohem Atrium und dem sogenannten Eingangsbauwerk. Letzteres stellt eine visuelle Verbindung zwischen den Türmen und der Großmarkthalle her und markiert gleichzeitig den Haupteingang nach Norden.
Städtischer Kontext
Das Turmensemble ist das Ergebnis eines Entwurfsprozesses, an dessen Anfang der städtebauliche Bezug zur Frankfurter Innenstadt stand. Durch die klare Ausrichtung auf die wichtigen städtebaulichen Sichtbeziehungen tritt der Doppel-Büroturm mit Atrium in Dialog mit den bedeutenden städtischen Bezugspunkten Frankfurts – der Alten Oper, dem Museumsufer und dem Bankenviertel.
Bauvermessung
Die Ingenieurgesellschaft Gemmer und Leber mbH ist mit zwei Messtrupps vor Ort vertreten. Einen Messtrupp stellt das Ingenieurbüro Claus Fischer. Im Auftrag der Ed. Züblin AG führen wir dort die Bauvermessung durch.
Der flächendeckende und schrittweiser Ausbau von Glasfasernetzen (auch LWL-Netze genannt) für Privatkunden (FTTH) kommt in immer mehr Städten ins Rollen. Im Rahmen eines Pilot-Projektes hat die Ingenieurgesellschaft Gemmer und Leber mbH, zusammen mit Partnern, für einen City-Carrier, ein GIS-gestütztes FTTx-Planungstool entwickelt. In Pilotgebieten wird mit dem Planungstool die Clusterplanung, die Tiefbauplanung und Massenermittlungen durchgeführt. Außerdem werden Baupläne mit diesem Tool generiert.
Eigenschaften von Glasfasernetzen
Glasfaserverbindungen bieten Datenübertragungsgeschwindigkeiten im Gigabit- bis Terabit-Bereich (herkömmliches DSL liegt im Megabit-Bereich).
Hohe Zuverlässigkeit der Datenübertragung auf Grund geringer Leistungsverluste, auch über weite Entfernungen hinweg. Die Bandbreite nimmt, im Gegensatz zu DSL, nicht mit der Entfernung ab.
Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen
Hoher Schutz gegen Abhörversuche
Mögliche Anwendungen und Dienste
Sehr schnelles Internet
IP-Telefonie, -Radio und -TV (in HD)
Video-Telefonie und -Konferenzschaltung
Video on Demand
Grid- und Cloud-Computing
E-Learning
E-Government
Smart Metering (Fernauslesen von Strom- und anderen Zählern)
Begriffserklärung
FTTx: Fiber To The x – Glasfaser bis x
FTTN: Fiber To The Node – Glasfaser bis zum Distributionpoint (z.B. KVz)
FTTB: Fiber To The Building – Glasfaser bis ins Haus, unter Nutzung der bisherigen Inhouseverkabelung
FTTH: Fiber To The Home – Glasfaser bis in die Wohnung
LWL: Lichtwellenleiter – Anderes Wort für Glasfaser.
PoP: Point of Presence – Physischer Knotenpunkt in einem Datennetzwerk.
KVz: Kabelverzweiger – Passiver Schaltschrank (Distributionpoint) zur Kabelverteilung von Leitungen innerhalb eines Telekommunikations-Ortsnetzes, der Hauptkabel (Feedercable) mit Verzweigungskabeln (Distributioncable) verbindet.
Im Auftrag eines Mineralölkonzerns entwickelt und betreut die Ingenieurgesellschaft Gemmer und Leber mbH seit 2007 ein web-basiertes Pipeline-Auskunftssystem.
Zusammen mit Partner und mittels modernster GIS-Technologien, wurden sämtliche Datenbestände und Informationen über die Erdöl-Pipelines (Lagedokumentation, Wegerecht, Maintenance und weitere Dokumentationen) aufbereitet, digitalisiert, modifiziert und über das web-basierte Pipeline-Aukunftssystem digital zur Verfügung gestellt. Seit Januar 2010 wird das System erfolgreich eingesetzt.
Die Einkaufsgalerie “Neues Thier-Areal” in Dortmund zählt zu den größten privat finanzierten Projekten in Europa, die mitten in der Finanzkrise begonnen wurden. Rechtzeitig zum Baubeginn im Juli hat die ECE die Finanzierung des 300-Millionen-Euro-Vorhaben in Dortmunder sichergestellt. Eigenkapitalpartner sind Hamburg Trust (40%), die ECE/Otto-Gruppe (25%) sowie verschiedene Privatinvestoren (35%). Sie bringen rund 40 Prozent der Investitionssumme auf. Das Fremdkapital in Höhe von 180 Millionen Euro wird durch die DG HYP/Dortmunder Volksbank als Konsortialführer sowie die Sparkassen Dortmund und Bochum bereitgestellt.
Alexander Otto, Vorsitzender der ECE-Geschäftsführung: “Mit der erfolgreichen Finanzierung dieses Vorzeigeprojekts beweisen wir, dass eine so hochwertige Entwicklung wie das Neue Thier Areal auch in der aktuellen Finanzkrise realisiert werden kann. Der Top-Standort und unser außergewöhnliches Konzept haben auf dem Finanzmarkt überzeugt.”
Die Einkaufsgalerie auf dem Gelände der ehemaligen Thier-Brauerei in Dortmund wird über eine Verkaufsfläche von rund 33.000 qm verfügen und etwa 150 Fachgeschäfte beherbergen. Zusätzlich entstehen 5.000 qm Büroflächen und etwa 730 PKW-Stellplätze. Mehr als 3 Millionen Menschen leben in einem Einzugsgebiet von 35 Minuten. Die Generalplanung, die Vermietung und das langfristige Management liegen ebenfalls in den Händen der ECE. Am 15.09.2011 ist es soweit. Das “Neue Thier Areal” öffnet seine Pforten. Der Baustart ist bereits im Juli 2009 erfolgt.
Die Ingenieurgesellschaft Gemmer und Leber mbH übernimmt auch hier, während der gesamten Bauzeit, die baubegleitende Ingenieursvermessung.
Die offizielle Broschüre als Download finden Sie hier.
Am 29. September 2010 öffnete die Rhein-Galerie ihre Pforten. Von der Grundsteinlegung im Oktober 2008 bis zur Fertigstellung im Herbst 2010, wurde Ludwigshafens spektakulärstes Großprojekt der letzten Jahre von Ingenieurgesellschaft Gemmer und Leber mbH vermessungstechnisch begleitet.
Auf dem Gelände des ehemaligen Zollhofhafens entstand bis zum Herbst 2010, direkt am Rheinufer ein neuartiges Innenstadtquartier. Es besteht aus einem einzigartigen Shopping-Center auf einer Verkaufsfläche von etwa 30.000 Quadratmetern, einem Gastro-Pavillion sowie einer sanierten historischen Werfthalle. Darüber hinaus wurden etwa 25.000 Quadratmeter hochwertig gestalteter Außenanlagen mit direktem Wasserzugang geschaffen. Das Investitionsvolumen für die Rhein-Galerie Ludwigshafen betrug rund 220 Millionen Euro.
“Es entstand eine spektakuläre Großform längs einer Rheinuferpromenade sowie ein urbanes Stadtquartier, welches unter anderem mit Plätzen, Gastronomie- und Freizeitangeboten die Verbindung zur Innenstadt knüpft”(ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG).
3D-Laserscanning der Dachkonstruktion
Das einzigartige Projekt wurde von Architekten der ECE entworfen. Die prägnante Architektur macht die RHEINGALERIE zur unverwechselbaren Marke. Die markante Dachkonstruktion erzielt eine außergewöhnliche Fernwirkung. Die Ingenieurgesellschaft Gemmer und Leber mbH hat in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Christofori und Partner und mit Hilfe modernster 3D-Laserscanning-Technologie diese Membran-Dachkonstruktion digital vermessen.
Zwei ineinandergreifende elliptische Lichthöfe schaffen im Zentrum der Ladenstraße eine großzügige, mehrgeschossige Raumsituation. Die Ladenstraße zieht sich zweigeschossig über 300 Meter Länge. Der Rhein ist die Inspirationsquelle der Innenarchitektur. Das Wasser zieht sich wie ein blauer Faden als Thema durch die Galerie. Brunnen und Wasserflächen bieten Variationen. Durch echte Bepflanzung und einladende Sitzgelegenheiten entstehen hier Ruheoasen mitten im Center.
Aufgrund der günstigen Lage, der sehr guten Verkehrsanbindung über ÖPNV mit Bussen und Straßenbahnen und über ein Netz von Autobahnen, ist die Rheingalerie auf allen Richtungen schnell und bequem zu erreichen. Außerdem warten rund 1.400 PKW-Stellplätze auf unsere Besucher.